Interview mit Cheftrainer Daniel Eblen.


Gilt die alte Weisheit „Das Zweite Jahr nach dem Aufstieg ist das schwerste“ auch für die HSG?
Wir sind nicht mehr unbekannt, wissen aber auch besser, worauf es in der 2. Liga ankommt. Uns muss es gelingen, die Aufstiegs- in Klassenerhaltseuphorie umzumünzen. Wir haben in vielen schweren Spielen gelernt, uns durchzusetzen. Es ist jetzt nicht mehr nur ein Abenteuer im Bundesliga-Unterhaus, dadurch kann der Druck steigen oder wir gewinnen Lockerheit, im Wissen um unsere gezeigten Leistungen.

Wie haben Sie sieben neue Spieler in ungewohnter Halle integriert und was hat Ihnen bei den Neuen gefallen?
Wir haben von Anfang an viel mit dem Ball trainiert. Dabei standen uns trotz der renovierungsarbeiten gute Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung und hatten guten Ersatz. Wir freuen uns auf den neuen Boden in der Schänzlehalle. Maximilian Schwarz im Innenblock hat mir sehr gut gefallen, ebenso Tom Wolf in Angriff wie Abwehr. Und Felix Klingler ist saumäßig gefährlich. Er wird uns richtig guttun.

Wie kann sich die HSG Konstanz langfristig in Liga zwei etablieren?
Extrem gefordert zu werden macht Spaß. Dafür wollen wir weiter hart am Konstanzer Weg arbeiten. Es gilt, in Kooperation mit den Konstanzer Hochschulen, Talente in der eigenen Jugend und zweiten Mannschaft zu entwickeln und zusätzlich eine strukturelle Basis aufzubauen, die auch bei Rückschlägen trägt und attraktiv macht.

HSG Konstanz

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