Trainertätigkeit von Alexander Job in Pfullingen endet zum Ende der laufenden Saison.


Mit Trainer Alexander soll es in die 3. Liga gehen – in der neuen Saison wird es eine Veränderung beim VfL Pfullingen geben. Alexander Job wird aufgrund persönlicher Veränderungen nach 4,5 Jahren sehr erfolgreicher Arbeit in der neuen Saison das Traineramt der 1. Herrenmannschaft des VfL Pfullingen nicht mehr ausüben.

„Wir haben ein sehr vertrauensvolles Verhältnis mit Alex und so wurde auch diese Entscheidung in enger Abstimmung getroffen. Wir haben volles Verständnis für die Gründe von Alex Job. Es zeugt von Charakter, dass er diese Entscheidung so frühzeitig mit uns abgestimmt hat, somit hat Vereinsführung und Mannschaft  die notwendige Zeit um die Planung der neuen Saison anzugehen. Trainer, Mannschaft und die Verantwortlichen halten weiterhin an den Saisonzielen fest und wollen gemeinsam das gesteckte Ziel erreichen.“, so die Aussage von Abteilungsleiter Hans-Georg Finkbohner nach den Gesprächen mit Trainer und Mannschaft.

Finkbohner ist, ebenso wie die Mannschaft und das gesamte Umfeld, Alexander Job für seine Arbeit sehr dankbar. Unter Job schaffte der VfL vor 29 Monaten mit nur einer Niederlage souverän den Aufstieg in die Oberliga – die er nun wieder nach oben verlassen möchte.

Seine Spielerkarriere beim VfL begann Job zu Bundesligazeiten, zuvor war er u.a.  Spieler bei der TSG Friesenheim sowie beim schwäbischen Nachbarn Handball Balingen-Weilstetten als Bundesligaspieler unter Vertrag. Derzeit absolviert Alex Job seine A-Lizenztrainerausbildung beim DHB. „Erfolg haben ist kein Zufall“ - dieses Motto gaben die Verantwortlichen im Jahr 2006 nach der Insolvenz des VfL aus. Und dass der Pfullinger Erfolg kein Zufall ist, belegen unter anderem die aufsteigende Kurve der ersten Herrenmannschaft des VfL: Als Job im Dezember 2008 das Ruder als Spielertrainer übernahm, stand der VfL im Mittelfeld der Württembergliga. Eine Saison später, Jobs letzter Saison als Spielertrainer, stieg man auf in die Baden-Württemberg Oberliga und belegte gleich einen hervorragenden siebten Platz. Wieder eine Saison später, in der Saison 2011/2012 schloss man die Saison auf dem dritten Platz, nur einen Punkt hinter den Aufstiegsrängen ab.

Aber nicht nur im Herrenbereich ist Job ein erfolgreicher Trainer: mit der B-Jugend des VfL gewann er 2008 die Süddeutsche Meisterschaft. Bereits damals spielten die nun zum Stammpersonal des VfL gehörenden Florian Möck, Timo Wolf, Simon Tölke und der inzwischen im Bundesligakader des TV Neuhausen stehende Nicolai Theilinger unter Alexander Job.

Die Verantwortlichen werden nun nach einem geeigneten Nachfolger Ausschau halten, der den VfL weiterhin nach vorne bringen wird.

VfL Pfullingen

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