Der Duft von gegrillter Bratwurst, frischem Gras und eine leichte Brise des Bodensees wehte Ende letzter Woche über das idyllisch direkt am Seerhein gelegene Konstanzer Schänzle-Sportareal. Kurz vor dem Saisonstart hatte die HSG Konstanz zur Saisoneröffnung beim neuen Fanfest mit exklusivem Meet and Greet mit der neuformierten Mannschaft geladen – und zahlreiche Dauerkartenbesitzer, Fans und Sponsoren folgten der Einladung.

Bei herrlichem Hochsommerwetter durften die Gäste einen ersten, exklusiven Blick in die frisch renovierte Schänzle-Sporthalle mit dem neuen Boden in der Halle und im Foyer wagen. Danach stellte HSG-Präsident die Neuzugänge Felix Klingler, Tom Wolf, Julius Heil, Maximilian Schwarz und Joschua Braun vor. Bevor die Mannschaft die Fans am Grill vor der Halle selbst versorgte, sprach Oberbürgermeister Uli Burchardt zu den rund 200 geladenen Gästen.
„Die Freude bei uns allen über den Klassenerhalt ist groß“, begann Burchardt seine Rede und hatte damit sofort den Applaus auf seiner Seite. „Und nun kann die HSG auch auf einem Bundesliga würdigen Boden spielen.“ Die Kosten in Höhe von rund 100 000 Euro hatten sich die Stadt Konstanz und HSG-Sponsor Aesculap geteilt. Das Konstanzer Stadtoberhaupt lobte die kontinuierliche Arbeit der HSG, die sich auch am begeisterten Feedback der deutschen U21-Nationalmannschaft nach dem Länderspiel und Trainingslager in Konstanz gezeigt hatte. „Die HSG ist ein Leuchtturm für Konstanz, der immer heller in das Land hinaus strahlt“, sagte Burchardt und fuhr fort: „Die HSG ist ein Botschafter unserer Stadt – und je weiter die Fahrten, desto weiter wird der Name getragen.“ Großes Gelächter machte sich im Rund der Gäste breit. Fast 21 000 Kilometer liegen in der kommenden Zweitliga-Spielzeit vor der HSG Konstanz – bundesweiter Rekordwert in den großen deutschen Mannschaftssportarten.

Zugleich verkündete der Oberbürgermeister, dass er sich weiter für die zügige Realisierung des bereits fertig geplanten Hallenanbaus stark machen werde. Auf vier bis fünf Millionen Euro belaufe sich die Investitionssumme, verriet er. Der Stammverein der HSG, der TV Konstanz, wird sich mit mehreren hunderttausend Euro daran beteiligen. Burchardt: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass sich die Gegebenheiten möglichst weiter professionalisieren.“ Zum Abschluss seiner mit viel Beifall bedachten Rede in gelöster Atmosphäre hob er die Spitzenposition und die Rolle der HSG für den Sport in Konstanz hervor. „Dafür ein Dank an alle Aktiven und das Team hinter dem Team“, lobte er. „Ich wünsche allen eine erfolgreiche, tolle und packende Saison 2017/18.“

Im Anschluss wurde Junioren-Nationaltorwart Stefan Hanemann für seinen vierten Platz und die nur knapp verpasste Medaille bei der U21-Weltmeisterschaft in Algerien mit der deutschen Nationalmannschaft geehrt. HSG-Präsident Otto Eblen bedankte sich schließlich noch bei den HSG-Gründern und auch heute noch wichtigen Unterstützern Kurt Rabe und Dr. Georg Geiger. Nach der großen Resonanz, die die erste Veranstaltung dieser Art erfahren hat, freute sich Otto Eblen über viele Gäste, eine tolle Stimmung und einen rundum gelungenen Abend. Sein Sohn Daniel, seit 2004 Cheftrainer der HSG und damit dienstältester Coach in der ersten und zweiten Bundesliga, fühlte sich zusammen mit der ganzen Familie ebenfalls richtig wohl am wunderschön gelegenen Schänzle-Sportplatz: „Es war wirklich nett und man ist mit vielen Leuten ins Gespräch gekommen. Dazu die guten und passenden Worte des Oberbürgermeisters. Es war schön, mit dem Team und den Neuen ganz nah an den Fans zu sein.“ Otto Eblen bilanzierte zufrieden: „Dieses Fest füllt sicher eine Lücke und war ein großer Erfolg.“ Ein Erfolg, der sehr wahrscheinlich im nächsten Jahr seine Fortsetzung finden soll.

Weitere Informationen unter: www.hsgkonstanz.de

HSG Konstanz

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