Seit über 30 Jahren treffen sich die ehemaligen Handball-Nationalspieler, inklusiv des erweiterten Kaders, der Weltmeisterschat von 1978. So auch am Wochenende von Donnerstag 15.06.2017 bis Sonntag, 18.06.2017 in Freiburg.


Zunächst stand das Treffen der Golfer am Donnerstagvormittag im Europa Park auf der Agenda. Mit dem Bus ging es dann zum Golfplatz nach Herbolzheim-Tutschfelden für „3 Flights“. Nach dem Grün fuhr man dann gemeinsam zur Erholung zum „Hotel Schiff“ in Freiburg St. Georgen.

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Ein Stadtrundgang ab dem Freiburger Rathaus war dann am Freitagvormittag angesagt. Für Snacks, Tapas, Wein und mehr, traf man sich dann am Haus der Weine (Alte Wache). Nach den leiblichen Genüssen bot sich in lockerer Runde dann eine Sightseeing-Tour an. Bummeln und Shoppen waren angesagt. Der Abend war dann mit Alemannischer Mundart gefüllt. „D Hexeschuss“ – ein Stück der „Alemannischen Bühne“ in der Freiburger Altstadt.

Die Freizeit stand für Arnulf Meffle unter einem ganz besonderen Stern, er traf sich wieder mit seinem „genetischen Zwilling“ Wolfgang Heppelmann, der an diesen Tagen auch am 78er-Treffen eingeladen war. Alle Anwesenden freuten sich ihn kennenzulernen.

Samstag hieß es dann: Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung und vor allem Mückenspray! Das Team machte sich auf zum Taubergießen ein Naturschutzgebiet eines alten Rheinarms. Vor der Bootsfahrt in Traditionellen Fischerbooten auf dem Taubergießen gab es noch ein kleines Picknick. Zu Fuß ging dann der Rückmarsch nach Rheinhausen – und wie sollte es anders sein, abends war der Tisch im Fischrestaurant s’Dirlis Fischertube für alle gedeckt. Das Abendessen war mit origineller Live-Musik untermalt. Das Repertoire reichte vom „Badnerlied“ bis hin zu alten musikalischen Schmökern. Viele haben gesungen und getanzt, selbst Jo Deckarm war mit seinem Rollstuhl auf der Tanzfläche, bis zum fröhlichen Ende. An einer Staustufe gab es eine Überraschung die Theo Maurer organisierte. Ein Picknick mit Leberwurst, Apfelmost und selbstgebackenem Brot, das die B-Mädchen des TuS Oberhausen samt Trainerschaft darbot.

 



Wieder ging ein ereignisreicher und lustiger Tag zu Ende und die Koffer wurden schon wieder für die Heimreise am Sonntagmorgen, nach dem Frühstück, gepackt.

Acht Jahre nach dem Gewinn der Handball-Weltmeisterschaft 1978 in Dänemark organisierte Rudolf Spengler erstmals eine Freizeit für Spieler und Betreuer mit ihren Familien.

Der erste Treffpunkt war 1986 in Kleenheim-Cleeb bei Butzbach in Mittelhessen, die Heimat von Rudolf Spengler. Bei diesem mehrtägigen Treffen stand das Treffen mit „Jo“ Joachim Deckarm im Vordergrund. Alle waren sich nach der Freizeit darüber einig, „das machen wir jedes Jahr“. So geschah es dann auch, Rudolf Spengler erklärte sich bereit, jährlich ein Treffen der 78er, in wechselnden Ortschaften, zu organisieren. Die zweite Station war Garmisch-Partenkirchen, dann ging es weiter nach Brombachtal, Büsum, Wörgl/Tirol, Neufarn, Espa bei Butzbach, Kichheim/Hessen, Schotten, Lenningen, Schliffkpf, Bad Münstereifel, Niedernberg am Main, Hvar/Kroatien (die Heimat vom damaligen Bundestrainer Vlado Stenzel), Bad Wörishofen, Göttingen, Heidelberg, Orscholz (Saarschleife), Wiesbaden, Trier, Gelnhausen, Gummersbach, Baden-Baden, Aschaffenburg und 1996 waren sie sogar in Altenheim. „Während in den ersten Jahren immer noch ein Benefizspiel mit eingeplant war, wird dieser Punkt des alljährlichen Treffens seit zehn Jahren nicht mehr gepflegt“, betont Arnulf Meffle, der in diesem Jahr mit organisiert hat.

Der TEAMGEIST war auch das herausragende Merkmal der 78er Nationalmannschaft. Ein Begriff, den man nach Meinung von Heiner Brand, immer nur groß schreiben sollte, „denn“, so sagt Brand „in diesem Begriff steckt alles, was für Erfolg so immens wichtig ist – soziale Haltung ebenso wie Leistungsbereitschaft“ und das ist es, was dieses 78er-Team schon seit vielen Jahrzehnten zusammenhält und dafür sorgt, dass man sich weiterhin trifft und niemals aus den Augen verliert. Beim Freiburger Treffen fanden sich Rudolf Spengler, Arno Ehret, Manfred Freisler, Winfried Damm, Claus Hormel, Walter Don, Harald Ohly, Gerd Rosendahl, Manfred Hoffmann, Reinhard van der Heusen, Uli Schaus, Jürgen Söhngen, Horst Eggert, Klaus Wöller, Kurt Klühspies, Heiner Brand, Arnulf Meffle, „Jo“ Joachim Deckarm mit seinem Zivildienstleistenden, sowie Armin Zeitvogel ein.

Die Planung für das nächste Treffen und das 40-jährige Jubiläum des WM-Finalspiels sind bereits in Planung.

Und wieder ging eine schöne Zeit mit inzwischen „alten“ aber immer noch guten Freunden vorbei.

Deutscher Handballbund
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