Gold bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio – das ist das bereits seit vier Jahren gesteckte Ziel des Deutschen Handballbundes.


Diesem kann die deutsche Handball-Nationalmannschaft bereits im nächsten Sommer räumlich näherkommen. Vom 7. bis zum 18. Juni wird das Team von Bundestrainer Christian Prokop ins Land der aufgehenden Sonne reisen und sich dabei sowohl in Tokushima als auch in der Olympiastadt Tokio aufhalten. Auf dem Programm stehen zwei Länderspiele gegen die japanische Nationalmannschaft, die seit diesem Frühjahr vom ehemaligen Bundestrainer Dagur Sigurdsson geleitet wird.

„Diese Reise planen wir mit großer Weitsicht, denn wir spielen erst beginnend mit der WM 2019 um die Olympia-Qualifikation“, sagt Prokop. „Wir können 2018 ohne unmittelbaren sportlichen Erfolgsdruck Land und Leute kennenlernen. Im Idealfall kehren wir 2020 in ein vertrautes Umfeld zurück, sodass wir uns bei den Olympischen Spielen voll auf unsere sportlichen Aufgaben konzentrieren können. Zudem freuen wir uns auf die Spiele gegen Japan.“

Axel Kromer, künftiger Sportdirektor des Deutschen Handballbundes, begrüßt die Chance, den nächsten Gastgeber der Olympischen Spiele vorzeitig zu besuchen: „Wir haben 2016 in Rio erlebt, wie herausfordernd Olympische Spiele in jeder Hinsicht sind. Die Japan-Reise verschafft uns die Möglichkeit, Trainer, Spieler und Offizielle bereits zwei Jahre vor den Wettkämpfen mit dem Umfeld vertraut zu machen, unsere Vorbereitung darauf abzustimmen und so hochprofessionell für unser großes Ziel zu arbeiten.“

„Die Japan-Reise hat neben dem sportlichen auch sportpolitische und kulturelle Aspekte. Wir freuen uns auf den über die Länderspiele hinausgehenden Austausch mit unseren japanischen Gastgebern“, sagt Mark Schober, Generalsekretär des Deutschen Handballbundes.

In der kommenden Woche befindet sich bereits DHB-Pokalsieger Buxtehuder SV auf Japan-Reise. Maximilian Wildner, Leiter Organisation Nationalmannschaften in der DHB-Geschäftsstelle, ist ebenfalls vor Ort, um Details des Japan-Besuchs der Bad Boys zu planen. Wildner wird unter anderem die Yoyogi-Arena als Schauplatz des olympischen Handballturniers, das National Training Center und den Olympiapark besichtigen.

Deutscher Handballbund

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