Nach dem am Ende noch glücklichen Punktgewinn zu Hause gegen den TV Brombach hat das Second Team des TuS Steißlingen die nächste harte Nuss zu knacken.

Kommenden Samstag trifft man auf den derzeitigen Tabellenzweiten aus St. Georgen, welcher aber nur Zweiter ist aufgrund dessen, dass sie ein Spiel weniger haben als der ESV Weil.

An die Schwarzwälder hat der TuS keine guten Erinnerungen. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Herr ist extrem unangenehm zu spielen und der TV verfügt über einen breiten Kader, der gut harmoniert. Vor allem kämpferisch lässt St. Georgen sich von fast keinem etwas vormachen. Dies ließ man auch den TuS spüren, so gewannen die Schwarzwälder als einzige Mannschaft in der letzten Saison in der Mindlestalhalle. Den Schwung aus der letzten Saison scheint der TV mitgenommen zu haben in die neue Spielzeit. Mit 16:6 Punkten ist man ganz vorne mit dabei in der Liga und hat alle Chancen auf den Aufstieg. Besonders bemerkenswert ist, dass der TV bisher schon sieben Auswärtsspiele hatte und nur vier in der eigenen Halle und trotzdem so weit vorne ist. Einzig und allein gegen die starken Teams aus Ehingen und Oberhausen musste man sich geschlagen geben. Zuletzt mussten die Schwarzwälder zwar zwei Punktverluste hinnehmen nach Unentschieden gegen Weil und Herbolzheim, dennoch ist der TV wohl im Moment eines der besten Teams der Liga.

So geht das Second Team von Coach Sascha Spoo sicher als Außenseiter in die kommende Begegnung. Denn um gegen  den zu Hause noch ungeschlagenen TV St. Georgen etwas holen zu können, müssen alle Spieler an ihre Leistungsgrenze gehen und alles aus sich rausholen. Außerdem läuft es beim TuS gerade nicht so wirklich, so sind die Mindlestal-Mannen schon seit 3 Spielen ohne Sieg und mussten sich teilweise deutlich geschlagen geben. Dies ist aber nicht weiter verwunderlich, da einige wichtige Spieler verletzt ausgefallen sind und das noch junge Team weiter in der Entwicklungsphase steckt. Letzte Woche spielte man gegen Brombach eigentlich ganz gut und hatte Chancen auf den Sieg, allerdings scheiterte der TuS immer wieder aus guten Wurfpositionen. Auch in der Abwehr gibt es noch Luft nach oben, wo nach wie vor die nötige Sicherheit noch fehlt.

„Wir fahren als Außenseiter zum Spiel, aber wenn wir es in der Abwehr schaffen mehr zu agieren und nicht nur zu reagieren, ist alles möglich. Dazu müssen wir aber auch unsere hundertprozentigen Chancen besser nutzen. Leider hat sich unsere Verletztenliste nochmals verlängert, so wird auch Thomas Lindner uns nicht zur Verfügung stehen“ ist sich Trainer Sascha Spoo der Außenseiterrolle bewusst.

TV St. Georgen  TuS Steißlingen

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