Nach der Niederlage in Pfullendorf war man im Freiburger Lager bemüht, schnell wieder in die Spur zu kommen, um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren.


Mit der TuS Steißlingen II war nicht nur der Tabellennachbar, sondern auch ein sehr unangenehmer Gegner zu Gast, der seine Stärke vergangene Woche unter Beweis stellte, als  sie die HSG Mimmenhausen mit einem Kantersieg aus eigener Halle schossen.

Anders als letzte Woche merkte man den Einheimischen an, dass sie von der ersten Minute an konzentrierter und engagierter ins Spiel starteten. Zwei schnelle Tempogegenstöße durch den flinken Marius Schneider brachte der HU die Führung. Trotzdem schaffte man es in der Anfangsphase nicht, einen deutlicheren Vorsprung trotz Überlegenheit heraus zu spielen. Die Gäste schafften es bis zur 15. Spielminute immer wieder einige Lücken in der Freiburger Defensive auszunutzen. Speziell das Auflösen auf den zweiten Kreisspieler konnte mehrfach nicht verteidigt werden. Nachdem diese Probleme von Trainer Lebrecht in einer Auszeit angesprochen wurden, stellte sich die Abwehr besser auf den Steißlinger Angriff ein. Bis zur Halbzeit wurde der Vorsprung Stück für Stück größer. Ein weiterer wichtiger Faktor im Spiel der Handball Union wurde mit zunehmender Spieldauer auch Johannes Hagelskamp, der mit vielen Paraden eine klasse Leistung zeigte. Im Angriff wurde druckvoll agiert und die herausgespielten Chancen konsequent genutzt. Nach 30 gespielten Minuten gingen die Einheimischen mit einer 17:12 Führung in die Kabine.

Auch nach der Pause wurde nahtlos an die Leistung der ersten Hälfte angeknüpft. Die 3:2:1 Abwehrformation arbeitete gut und hielt so den Angriff der Gäste in Schach. Als in der Mitte der zweiten Halbzeit die Freiburger Abwehr für einige Minuten in einen Kollektivschlaf fiel, hatten einige Zuschauer der Zähringer Jahnhalle Bedenken, dass der Sieg noch aus den Händen gegeben werden könnte. Glücklicherweise konnte das Team vom Bodensee diese Schwächephase nicht konsequent bestrafen und den Anschluss herstellen. Bis zum Ende der Partie wurde der Vorsprung letztendlich auf sieben Tore ausgebaut und die Handball Union Freiburg konnte einen alles in allem verdienten 34:27 Sieg einfahren. Mit jeweils acht Treffern waren Marius Schneiden und Lukas Frey die besten Torschützen.

Kommende Woche hat die Mannschaft aufgrund der Fasnachtspause spielfrei, bevor es danach zum wieder erstarkten TV Herbolzheim geht. (Bericht: Dirk Lebrecht).

 

Handball Union Freiburg  TuS Steißlingen

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