Am vergangenen Wochenende weilten viele Junglöwen in Berlin. Beim Berliner Sparkasse Cup der Füchse Berlin nahmen die A-, B- und C-Jugendteams teil.


Ein tolles Erlebnis, aber inmitten der Vorbereitungsphase stand natürlich auch die sportliche Betrachtung im Vordergrund.

Mit einer Notbesetzung trat die A-Jugend an. Mit Jannis Schneibel (Einsatz im Drittligateam), Luca Schmid (Meniskus-OP), Yessine Meddeb (anstehende Hand-OP) fehlte eine komplette Rückraumachse. Im Abschlusstraining hatte sich auch noch Torwart Niklas Gierse gezerrt, so dass die Erwartungshaltung bereits im Vorfeld eingeschränkt war. In der Staffel B warteten mit dem Deutschen Vizemeister Füchse Berlin (16:22), SC Leipzig (21:17) und Gorenje Velenje (18:23) die vermeintlich stärksten Turniermannschaften auf die ersatzgeschwächten Löwen.

Zumindest der Abschluss stimmte versöhnlich. Gegen den körperlich klar überlegenen SKA Minsk sorgte eine aggressive Abwehrleistung für den 22:17-Erfolg, der in der Endabrechnung Platz sieben bedeutete. Viel wichtiger war allerdings die Erkenntnis, dass auch eine vermeintliche Rumpftruppe mit taktischer Disziplin im Angriff und leidenschaftlichen Abwehrspiel einiges erreichen kann. Saisonauftakt in der Jugend-Bundesliga ist für die Junglöwen am kommenden Sonntag (15 Uhr, Gemeindehalle) beim TV Bittenfeld.

B-Jugend scheitert im Finale knapp
Bei der männlichen B-Jugend gab es für die Badener zunächst die Begegnung gegen Gorenje Velenje, die sie souverän mit 22:14 gewannen. Danach gab es ein Wiedersehen mit den Füchsen Berlin. Sowohl bei den Hauptstädtern wie auch bei den Junglöwen zeigen die Teams nach den Endspielen um die Deutsche Meisterschaft ein neues Gesicht. Dieses Mal setzte sich die Mannschaft von Trainer Daniel Meyer mit 15:14 durch und machte damit einen wichtigen Schritt Richtung Halbfinale. In der letzten Partie wartete der SC Magdeburg auf die Rhein-Neckar Löwen. Die Gelbhemden begannen sehr gut und führten schon mit drei Treffern. Leider ließen sie gegen Ende fünf freie Chancen liegen und gerieten dadurch noch mit 14:16 ins Hintertreffen, waren als Gruppenzweiter aber dennoch in der nächsten Runde.

Die Zwischenrunde wurde in zwei Gruppen gespielt und die Junglöwen trafen dort auf zwei Gruppensieger. Gleich in der ersten Partie fertigten die Schützlinge des Trainergespannes Daniel Meyer/Tobias Knaus den 1. VfL Potsdam mit 12:26 ab. In der zweiten Begegnung ging es dann schon knapper zu. Im Duell gegen den badischen Dauerrivalen HG Oftersheim/Schwetzingen behielten die Gelbhemden mit 14:13 die Oberhand und zogen damit ins Finale ein. Im Endspiel war das dänische Team aus Oure glücklicher und sicherte sich mit 14:13 den Turniersieg vor den Junglöwen.

Dritter Platz für C-Jugend
Die Jungs von Trainer Tobias Scholtes mussten sich bei der C-Jugend in der Gruppe A mit dem slowenischen Team von Gorenje Velenje, Mesto Lovosice aus Tschechien, dem TV Rheinbach aus der Eifel und den Gastgebern Füchse Berlin messen. Gleich in der ersten Begegnung stand das Duell mit den Füchsen an, in dem die Gelbhemden sich knapp mit 17:19 geschlagen geben mussten. Gegen die Slowenen am Samstagabend behielten die Badener dann mit 20:11 die Oberhand.

Am Sonntagmorgen warteten dann noch zwei Partien auf die Scholtes Schützlinge, die sie beide siegreich gestalteten. Zunächst bekam der TV Rheinbach die Überlegenheit der Junglöwen bei der 7:21 Niederlage zu spüren und zu guter Letzt besiegte der Nachwuchs aus dem Leistungszentrum Kronau die Tschechen mit 6:28. Damit schaffte das Team den Einzug ins Halbfinale wo mit dem SC DHfK Leipzig ein dicker Brocken auf die Gelbhemden zukam. Die Sachsen waren dann zu stark für die Mannschaft aus dem Kraichgau und zogen mit dem 20:15 Erfolg ins Finale ein.

Im kleinen Finale zeigten sich die Junglöwen noch einmal sehr konzentriert und besiegten den SC Magdeburg deutlich mit 17:23 und sicherten sich damit den dritten Rang. Sieger des Turniers wurden die Leipziger, die Berlin im Finale nach Siebenmeterwerfen mit 17:16 bezwangen. Den Junglöwen gelang nach dem zweiten Rang in Neuss ein weiterer großartiger Erfolg.

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