Südbadenligen und Landesligen spielen zunächst im Gruppenmodus. Kein Gruppenwechsel für den TuS Altenheim. Nach der Saison gibt es keine Relegation und vermehrten Abstieg.

Die Südbadenligen und Landesligen Männer und Frauen des Südbadischen Handball-Verbandes (SHV) spielen kommende Saison nach einem veränderten Modus mit einer verkürzten Saison. Für die Variante mit zwei Vorrundengruppen hatte sich die Mehrzahl der Vereine entschieden, das SHV-Präsidium beschloss das veränderte Spielsystem am Mittwoch einstimmig. Saisonstart soll wie angekündigt am 3./4. Oktober sein.

„Die Ergebnisse fielen zum überwiegenden Teil mit sehr deutlicher Mehrheit, teilweise sogar einstimmig aus“, heißt es in der von SHV-Präsident Alexander Klinkner unterzeichneten Pressemitteilung.

Die Südbadenligen und die Landesligen werden zunächst in je zwei Gruppen eingeteilt. Jede Mannschaft spielt zuerst in Hin- und Rückspiel gegen die anderen Mannschaften in der Gruppe. Die Mannschaften der oberen Tabellenhälfte qualifizieren sich dann für die Meisterrunde, die Mannschaften der unteren Tabellenhälfte für die Abstiegsrunde. In diesen beiden Runden spielen die Mannschaften wiederum in Hin- und Rückspiel gegeneinander, mit Ausnahme der Spiele, die schon in der Vorrunde gespielt wurden. Deren Ergebnisse werden mitgenommen.

Die Gruppen orientieren sich weitgehend nach regionalen Gesichtspunkten. Bei der Südbadenliga Männer wurde hiervon abgewichen, um den sportlichen Ergebnissen der Spielrunde 2019/2020 Rechnung zu tragen. Bitter ist die Gruppeneinteilung allerdings für den TuS Altenheim, der zumindest in der Vorrunde auf die Derbys gegen den HTV Meißenheim und den TuS Ottenheim verzichten muss. Noch am Wochenende hatte der Verband beim HGW Hofweier um einen Tausch mit Altenheim angefragt – vergeblich. „Ein Tausch wäre nur auf freiwilliger Basis möglich gewesen“, betonte Ansgar Huck, Vizepräsident Spieltechnik des SHV.  Beim TuS Altenheim respektiert man diese Entscheidung.

Die einzige Änderung zur Vorlage gab es bei der Landesliga Nord der Frauen. Der ASV Ottenhöfen wollte aus geografischen Gründen die Gruppe wechseln, was möglich war, da der ASV ursprünglich in einer Gruppe mit sieben Mannschaften eingeteilt war, die Parallelgruppe aber nur sechs Teams hatte.

Mit dem neuen Modus gibt es weniger Spiele in der Spielzeit 20/21, zudem ist mehr Flexibilität bei einem erneuten Corona-Lockdown vorhanden. Nach Ende der Spielrunde 20/21 werden die Ligen auf ihre Soll-Stärke zurückgeführt. Dies führt zu einer erhöhten Anzahl von Absteigern, es wird auch keine Relegation nach oben oder unten geben.

Im bewährten Modus mit Hin- und Rückrunde spielt dagegen der Bezirk Offenburg, da es eher kleine Ligen gibt. Das führt sogar dazu, dass in A- und B-Jugend gemeinsame Ligen mit dem Bezirk Rastatt gebildet werden. Saisonstart soll auch hier am 3. Oktober sein.

Schon früher plant die BW-Oberliga – und damit eine normale Runde – zu spielen. Die Männer des TuS Schutterwald sollen am 12. September beim HC Neuenbürg beginnen, danach wäre am 19. September das Heimspiel gegen Steißlingen. An diesem Tag soll auch die Oberliga-Premiere der Frauen des TuS Schutterwald über die Bühne gehen – ebenfalls gegen Steißlingen.

Im Wartemodus ist noch Drittligist TV Willstätt. Die Spielkommission des Deutschen Handball-Bundes tagt am Samstag und will dann Infos zu Saisonstart und Staffel-einteilung bekannt geben.

 

Gruppeneinteilung:

Südbadenliga Männer:

Nord: TVS Baden-Baden II, TuS Helmlingen, HGW Hofweier, SG Kappelwindeck/Steinbach, HTV Meißenheim, SG Muggensturm/Kuppenheim, TuS Ottenheim, BSV Phönix Sinzheim; Süd: TuS Altenheim, TV Ehingen, SG Ohlsbach/Elgersweier, HU Freiburg, TV Herbolzheim, SG Köndringen/Teningen II, TuS Oberhausen, TV Oberkirch.

 

Landesliga Nord Männer:

Nord 1: SG Freudenstadt/Baiersbronn, TuS Großweier, HSG Hardt, TuS Helmlingen II, ASV Ottenhöfen, TS Ottersweier, HR Rastatt/Niederbühl, BSV Phönix Sinzheim II; Nord 2: TuS Altenheim II, HSG Hanauerland, HGW Hofweier II, HSG Ortenau Süd, TuS Ringsheim, SG Scutro, TuS Schutterwald II, SV Zunsweier.

 

Landesliga Süd Männer:

Süd 1: SG Allensbach, SG Gutach/Wolfach, HSG Konstanz III, HSG Mimmenhausen/Mühlhofen, SG Schenkenzell/Schiltach, TV St. Georgen, TuS Steißlingen II; Süd 2: HSG Dreiland, HU Freiburg II, HB Heitersheim, TB Kenzingen, SG Maulburg/Steinen, Müllheim/Neuenburg, TV Todtnau, Waldkirch/Denzlingen.


Südbadenliga Frauen:

Nord: SG Dornstetten, TV Friesenheim, SG Kappelwindeck/Steinbach II, SG Muggensturm/Kuppenheim, SG Ohlsbach/Elgersweier, TS Ottersweier, BSV Phönix Sinzheim; Süd: SV Allensbach II, HSG Dreiland, HSG Freiburg II, HSG Mimmenhausen/Mühlhofen, TuS Ottenheim, TV Todtnau.

 

Landesliga Nord Frauen:

Nord 1: SG Baden-Baden/Sandweier, Panthers Gaggenau, TuS Helmlingen, SG Muggensturm/Kuppenheim II, HSG Murg, HR Rastatt/Niederbühl, ASV Ottenhöfen; Nord 2: TuS Altenheim, TV Gengenbach, TB Kenzingen, HSG Meißenheim/Nonnenweier, SG Scutro, SG Willstätt/Auenheim.

 

Landesliga Süd Frauen:

Süd 1: SV Allensbach III, TV Ehingen, SG Gutach/Wolfach, SG Hornberg/Lauterbach/Triberg, HSC Radolfzell, TuS Steißlingen II; Süd 2: HSG Freiburg III, SF Eintracht Freiburg, ESV Freiburg, SG Köndringen/Teningen, SG Maulburg/Steinen, SG Waldkirch/Denzlingen, TSV Alemannia Freiburg-Zähringen.

 

 

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