Für die SG Leutershausen steht in der 2. Handball-Bundesliga die nächste schwere Aufgabe an.


Am Mittwochabend um 19 Uhr gastiert die Truppe von Cheftrainer Marc Nagel beim Spitzenreiter TuS N-Lübbecke in der Merkur-Arena. Die Tabelle spricht eine klare Sprache: Lübbecke, 56:10 Punkte, rangiert unangefochten auf dem ersten Rang und steht bereits seit vergangener Woche als erster Aufsteiger fest. Die „Roten Teufel“ stehen noch immer auf Rang 16, haben 28:36 Punkte auf dem Konto.

Uli Roth, Sportlicher Leiter der SGL: „Für Lübbecke geht es um nichts mehr, für uns geht es um alles. Wir brauchen jeden Punkt und müssen schauen, dass wir genau wie in Bietigheim das Spiel gut gestalten — klar ist aber auch, dass keine Mannschaft gerne ein Heimspiel verliert.“

Nagel vor der Partie: "Zwar ist Lübbecke schon sicher aufgestiegen, Meister wollen sie aber noch werden — und zwar so schnell wie möglich. Es geht nun weiterhin darum sich zu stabilisieren, wir brauchen noch Punkte, und wenn es die Chance gibt, dann holen wir uns die auch. "

Im SGL-Lager gibt es aber noch immer einige Fragezeichen: Ob Marcel Möller mitfährt, entscheidet sich erst kurz vor der Abfahrt, auch Philipp Bauer musste vergangene Woche die Länderspiel-Reise mit der Junioren-Nationalmannschaft aufgrund von Krankheit absagen, setzte die gesamte letzte Woche aus — auch sein Einsatz ist fraglich. Sicher ausfallen werden dafür noch immer Rechtsaußen Sascha Pfattheicher (Krankheit), Stefan Salger (Sperre) und Mark Wetzel (berufliche Gründe). Valentin Spohn und Salger haben das Turnier mit der Junioren-Nationalmannschaft in Frankreich gewonnen und sind munter an die Bergstraße zurückgekehrt.

Schon nächste Woche steht das Derby bei der TSG Ludwigshafen-Friesenheim (17. Mai, 19.30 Uhr, Friedrich-Ebert-Halle) an, danach folgt das nächste Heimspiel gegen den TV Emsdetten (20. Mai, 20 Uhr, Heinrich-Beck-Halle).

TuS N-Lübbecke  SG Leutershausen

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