Am Samstagvormittag stand für die Drittligahandballer des VfL Pfullingen das erste Testspiel der Vorbereitung auf die Saison 2021/2022 an. Dabei gab es einen 22:20-Erfolg gegen den BW-Oberligisten H2Ku Herrenberg.


Verzichten musste Trainer Daniel Brack dabei allerdings auf Rückraumspieler Florian Möck, Torhüter Simon Tölke und Rechtsaußen Christian Jabot, die alle drei auf der kirchlichen Hochzeit des ehemaligen Mitspielers Marc Breckel eingeladen waren. Zudem fehlten Frieder Nothdurft (Rückenprobleme) und Philipp Mager. 

Das Spiel begann hektisch und mit vielen Fehlwürfen auf beiden Seiten. Dem VfL Pfullingen gelang erst in der siebten Minute das erste Tor. Bis zur 15. Minute konnte sich die Mannschaft von Daniel Brack dann auf 7:3 absetzen. In den folgenden 15 Minuten gelangen den Pfullingern allerdings erneut nur vier Tore und die Gäste aus Herrenberg konnten bis zum Pausenpfiff auf 11:9 herankommen. 

Die Echazkrokodilen erwischten den besseren Start in die zweite Halbzeit und zogen schnell auf 17:10 davon. Außenspieler Marius Klingler wurde in dieser Phase des Spiels wiederholt schön in Szene gesetzt. Auch Valentin Bantle, der in der zweiten Halbzeit für Daniel Schlipphak zwischen die Pfosten kam, konnte sich auszeichnen, er parierte unter anderem zwei Sieben-Meter-Würfe.  Zehn Minuten vor Schluss führten die Gastgeber mit 20:14, durch zahlreiche Fehlwürfe und Ballverluste ließ der VfL Pfullingen die Gäste aus Herrenberg bis zum Ende des Spiels aber nochmal bis zum Endstand von 22:20 herankommen. 

„Bei einem Ergebnis von 22:20 bin ich bei so wenig Gegentoren vor allem mit der Abwehr sehr, sehr zufrieden. Ich finde, dass wir da gute Ansätze gezeigt haben, gegen einen auch insgesamt sehr guten Gegner“, lautete das erste Fazit von VfL-Coach Daniel Brack. 

„Die Ausfälle von Florian Möck, Simon Tölke und Christian Jabot haben uns natürlich zu schaffen gemacht und dadurch, dass dann Frieder Nothdurft auch noch verletzt ausgeschieden ist, hatten wir keinen Linkshänder im Kader. Somit mussten unsere Linksaußen-Spieler auch auf Rechtsaußen agieren“, so Brack weiter. 

„Ich finde, dass das insgesamt ein sehr ordentliches Spiel von uns war, vor allem in der Abwehr“, zeigte sich Brack zufrieden. Dennoch sieht er großes Verbesserungspotential bei der Chancenverwertung. Nur 56 Prozent aller Pfullinger Würfe fanden den Weg ins gegnerische Tor. „Das haben wir nicht besonders gut gelöst. Außerdem war ich auch mit unserem Tempospiel überhaupt nicht zufrieden. Das haben wir auch extrem schlecht gemacht.“ Dies wird dann der Trainingsschwerpunkt der nächsten Woche sein, kündigt Brack an. 

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