Die A-Jugend der Rhein-Neckar Löwen hat den Tabellenführer TV Bittenfeld gestürzt und wieder selbst den Spitzenplatz in der Jugend-Bundesliga übernommen.


Mit einem klaren 32:24 (11:7)-Erfolg setzten sich die Badener völlig verdient durch. Bester und überragender Werfer auf Gastgeberseite war Fabian Serwinski (13/5), während bei den Gästen Jonathan Buck sechs Mal erfolgreich war.

Lediglich sieben Gegentreffer ließen den Junglöwen im ersten Durchgang zu und lagen mit 11:7 vorne. Diese Führung hätte allerdings angesichts der Kräfteunterschiede deutlicher ausfallen müssen. Die Grundlage lag auf jeden Fall wieder im Abwehrverbund. Einmal mehr hat die Mannschaft die vorgegebene Taktik mustergültig umgesetzt.

Nach dem Seitenwechsel wuchs die Zahl der Gästetore an, doch auch die Löwen legten auf 32 Tore mächtig zu. Es war ein Blitzstart in die zweite Halbzeit hinein, die Gastgeber dominierten das Spitzenspiel noch deutlicher. Auch das Torhüterduell ging klar an die Junglöwen, Adam Studentkowski sorgte für den glänzenden Rückhalt. Die Außenspieler Serwinski und Martin Schmiedt überzeugten mit einer hundertprozentigen Trefferquote.

Zum Ende hin wurden die Gastgeber allerdings nachlässig, so dass Bittenfeld das Resultat schmeichelhafter gestalten konnte. Mit leichtfertigen Aktionen im Angriff gewährten die Löwen dem Gegner ungeahnte Vorstöße. Dies war der einiges Wermutstropfen in einer insgesamt einseitigen Partie.

Für die A-Jugend stehen nun zwei Auswärtsaufgaben auf dem Programm: Am Nikolaustag (20 Uhr) geht es zu Frischauf Göppingen und am 10. Dezember (15 Uhr) zur JSG Echaz-Erms. Heka

Rhein-Neckar Löwen

Fabian Serwinski (Foto: Uwe Knebel).

Rhein-Neckar Löwen:
Studentkowski, Gierse – Damm (1), Surblys, Olbrich (3), Zehrbach (3), Meiser (1), Braun (1), Wichmann (2), Schmiedt (6), Röller, Schmid (1), Mohr (1), Serwinski (13/5).

TV Bittenfeld:
Rica-Kovac, Sigle (1) – Wissmann, Hadzic (3), Kagström, Korpics, Buck (6), Raff (1), Kuhnle (5), Klöpfer (1), Fröschle (2), Schweikhardt (2), Czako (3/2).

Schiedsrichter: Engeln/Schmitz; Zuschauer: 120; Siebenmeter: 6/5:4/2; Zeitstrafen: 8:4 Minuten.

Rhein-Neckar Löwen  TVB 1898 Stuttgart

 

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