Damit hätte wirklich keine der Handballerinnen der HSG Hardt gerechnet, dass auf den Tag genau 14 Jahre nach dem Gewinn der Handballweltmeisterschaft  ein waschechter Handballheld, auf Vermittlung ihres Trainers Martin Damm, live in ihre Wohnzimmer zugeschaltet wurde.

Die Spielerinnen staunten nicht schlecht, als sie mit „Blacky“ Christian Schwarzer 40 Minuten über aller Lieblingssport, aber auch über ganz private Themen (wirklich ein Star zum „Anfassen“!!) in gemütlicher und ungezwungener Atmosphäre plaudern konnten, so als würden sie sich schon ewig kennen.

„Mir geht es genauso wie euch. Ich vermisse derzeit den Handball und vor allem die Menschen sehr. Die sozialen Kontakte sind doch das, was unseren Sport ausmachen. Wir gehen nicht nur ins Training, um Handball zu spielen, sondern auch um danach in der Kabine noch zusammenzusitzen. Meiner Erfahrung nach, funktioniert eine Mannschaft auf dem Spielfeld noch besser, wenn sie auch außerhalb des Spielfeldes gut funktioniert“, gesteht der WM-Held von 2007, nachdem ihm die Spielerinnen der HSG Hardt die Sorgen aufgrund der langen Zwangshandballpause mitteilten.

Gleichzeitig gab er auch den Tipp mit auf den Weg, Trainer Martin Damm doch auch einmal zu einer seiner berühmten Challenges herauszufordern, um so die Zeit, bis es endlich wieder in die Halle gehen kann, sportlich und spaßig zu überbrücken.

Auch auf die Frage nach einem Foto überraschte „Blacky“ einmal mehr: „Natürlich können wir das jetzt hier am Bildschirm machen, aber ich komme auch gern einfach mal bei euch im Training vorbei, wenn das wieder möglich ist.“ Dafür gab es ein einstimmiges „Ja, gerne!!!“.

Das Team der HSG Hardt will sich an dieser Stelle bei Christian Schwarzer ganz recht herzlich für die  Zeit bedanken und ihn außerdem ganz offiziell ins Training nach Durmersheim einladen. "Wir stellen auch schon einmal die Getränke für nach dem Training kalt!", versprechen die Handballerinnen. 

 

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