Die HSG Freiburg 2 war am Samstagabend zu Gast beim Tabellenersten der HSG Dreiland.


Die Favoritenrolle war vor dem Spiel klar verteilt. Die HSG Dreiland stand an der Spitze der Tabelle in der Südbadenliga und wollte den 9. Sieg in Folge auf ihrem Konto verbuchen. Dagegen hatte allerdings die 3. Liga Reserve der HSG Freiburg etwas entgegenzusetzen.

Die HSG Freiburg 2 hatte sich vorgenommen mit Mut, Ehrgeiz, Herzblut und Kampf in das Spiel zu gehen und die Gastgeber zu ärgern. Die Ansage von Trainer Sandro Ebner und Mannschaftskapitänin Elena Weber war deutlich: „Wir haben hier heute nichts zu verlieren!“.

Mit diesem Motto ging man in das Spiel und nach 28 Sekunden traf Liza Ehret zum 0:1 für die HSG Freiburg. Die Anfangsphase gelang den Freiburgerinnen sehr gut, sodass sie mit 1:3 in Führung gingen. Es wurde im Kollektiv und konsequent in der Abwehr gearbeitet. Das war der Grundstein dafür, dass auch die Gastgeber sich ihre Tore erarbeiten mussten. Trotzdem schafften sie es einen 3:0 Lauf hinzulegen und gingen mit 4:3 in Führung. Die Mädels der HSG Freiburg setzten alles dagegen, dass die Gastgeber ihren Vorsprung nicht weiter ausbauten. In der 19. Spielminute schafften die Freiburgerinnen einen zwei Tore Vorsprung rauszuspielen (8:10).

Der 2-Tore-Vorsprung der Freiburger Mädels wurde aufgrund einiger fahriger Angriffe ohne Torerfolg zu diesem Zeitpunkt verspielt und Dreiland ging wieder in Führung. Jedoch kämpften die Freiburger Mädels, gaben sich nicht auf und kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang der Ihnen noch der Anschlusstreffer zum 17:16. Keine der beiden Mannschaften konnte sich in Halbzeit 1 richtig absetzen.

Die Kabinenansprache machte klar, dass an die Leistung der ersten Halbzeit angeknüpft werden muss. Leider wurde die Anfangsphase der 2. Hälfte etwas zu überhastet im Angriff angegangen und einige technische Fehler schlichen sich ein. Dadurch gelang dem Tabellenführer ein 6:2 Lauf und dies ergab beim Spielstand von 23:18 erstmals eine Führung mit fünf Toren. Daraufhin nahm Trainer Sandro Ebner in der 41. Spielminute beim Spielstand von 25:19 eine Auszeit und signalisierte seiner Truppe weiter mutig zu spielen. Die Freiburger Mädels spielten wieder beherzt auf und waren zu dieser Zeit ein ebenbürtiger Gegner für den Tabellenführer. Auch taktisch wurde in der Deckung umgestellt und durch die Pressdeckung an Sabrina Gruber versuchte man das Angriffsspiel der HSG Dreiland zu stören.

Nach großartigem Kampf konnte man trotz der Niederlage (32:29) mit lediglich drei Treffern Differenz die Spielhalle in Weil am Rhein erhobenen Hauptes verlassen.

Nächster Gegner wird am kommenden Samstag um 18 Uhr SV Allensbach 3 sein. Dort heißt es mit demselben Kampfgeist, Biss und der nötigen Willenskraft ins Spiel zu gehen. (Von Maja Zeides)

HSG Dreiland - HSG Freiburg II 32:29 (17:16)

HSG Dreiland: Anke Bächtold, Selina Huber (4/1), Tatjana Weitner (3), Alessa Göth, Finja Knössel (2), Maria Winzer, Miriam Tepel (3), Jennifer Idelmann (1), Miriam Weber (1), Hannah Schmiedel (2), Laura Poudziunaite (7), Sonja De Gregor, Svenja Friedlin (3), Sabrina Gruber (6); Trainer: Christian Weber

HSG Freiburg II: Maja Zeides (5), Sophia Clarke (1), Hanna Hoffmann (2), Emilia Baumann (3), Lisa Barwinski (1), Ulla Kurtz, Paula Petersen, Carmen Martin (2), Johanna Chaumet, Elina Werner (9/5), Liza Ehret (3), Alina Kunder (3); Trainer: Sandro Ebner

Schiedsrichter: Ivan Labusga (TB Kenzingen), Jan Labusga (TB Kenzingen)

Gelb: Laura Poudziunaite (2.), Sabrina Gruber (5.) / Maja Zeides, Hanna Hoffmann (4.), Elina Werner (5.)

Strafminuten: 6:8

2 Minuten: Maria Winzer, Miriam Tepel, Laura Poudziunaite / Maja Zeides, Elina Werner, Alina Kunder, Alina Kunder

Vergebener Siebenmeter: Selina Huber / -

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