Eine gute Angriffs- und Abwehrleistung waren für die erste Damenmannschaft der FT 1844 am vergangenen Samstag der Schlüssel zu einem überzeugenden Sieg gegen die Damen von der SG Markgräflerland.


Die von Carola Klose (TSV Alemannia Freiburg-Zähringen) und Kim Leinenbach (ESV Freiburg) geleitete Partie endete 23:29 für die Gäste aus Freiburg (Pausenstand: 10:17).

Dem Sieg vorangegangen war ein schön anzusehendes und temporeiches Spiel. Bis zur 7. Minute war die Partie noch vergleichsweise ausgeglichen (4:4), doch dann zündete die FT ein wahres Feuerwerk und konnte bis zur 18. Minute auf ein beeindruckendes 6:14 davonziehen. In diesem Spiel stimmte so ziemlich alles, was die Damen der FT ein paar Tage vorher im Pokal gegen Singen noch hatten vermissen lassen: Die Abwehr stand gut und ließ kaum SG-Würfe aus dem Rückraum zu. Besonders hervorzuheben ist in diesem Spiel jedoch der starke Offensivhandball, den die FT-lerinnen in der Zähringerhalle in Neuenburg an diesem Abend zeigten: Stark gelaufene und eiskalt verwandelte Tempogegenstöße waren ebenso die Regel wie millimetergenaue Anspiele an den Kreis, die ohne Umweg den Weg ins gegnerische Tor fanden. Etwas schwächer als der Auftritt der FT-Damen bis dahin waren die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte, in denen die Gastgeberinnen besonders in der Abwehr und unter lautstarker Schützenhilfe ihres Trainers zunehmend mit Härte agierten. Nach einer insgesamt jedoch sehr überzeugenden ersten Hälfte ging die Koc-Sieben beim Spielstand von 10:17 in die Kabine.

Auch die zweite Hälfte dominierten die Freiburgerinnen klar, die nach motivierenden Worten von Trainer Vural Koc direkt mit einem verwandelten Siebenmeter in der 31. Minute wieder in die Partie starteten. Während im Angriff weiterhin beständig FT-Tore fielen, tat man sich in der Abwehr etwas schwerer damit, gerade die Würfe aus dem Rückraum zu unterbinden, weshalb die Damen von der SG-Markgräflerland mithilfe zweier wurfstarker Rückraumspielerinnen in vergleichbarer Regelmäßigkeit Tore erzielen konnten. Nachdem die Heimmannschaft in der 42. Minute bis auf ein 16:21 herangekommen war, nahm Koc genau im richtigen Moment eine Auszeit. Dass seine Worte Früchte getragen hatten, zeigen die reinen Zahlen am besten: In den folgenden Minuten ließen die FT-lerinnen kein einziges Tor der Heimmannschaft zu und zogen zunächst auf 16:25 (48. Minute) davon. Die Auszeit der SG-Damen beim Spielstand von 19:28 läutete die einzige Phase im FT-Spiel ein, in der die Gäste nicht so sicher und souverän agierten wie sie es in den vorangegangenen 55 Minuten getan hatten. Trotzdem ist man auf FT-Seite sehr zufrieden mit der Leistung in Neuenburg und dem 23:29-Sieg über die Absteigerinnen von der SG Markgräflerland.

In der zweiten englischen Woche in Folge treten die FT-Damen am kommenden Donnerstag, den 11. Oktober 2018, um 19.15 Uhr gegen den TSV Alemannia Freiburg-Zähringen, und am kommenden Sonntag, den 14. Oktober 2018, um 16 Uhr gegen die DJK Bad Säckingen an. Beide Spiele finden in der Burdahalle in Freiburg statt.

SG Markgräflerland  FT 1844 Freiburg

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