Das Präsidium des Deutschen Handballbundes hat Bundestrainer Christian Prokop das Vertrauen ausgesprochen.


Damit führt der 39-Jährige die Männer-Nationalmannschaft in die Heim-WM 2019. Dies entschied das Präsidium bei seiner außerordentlichen Sitzung am heutigen Montag in Hannover.

Kern zahlreicher Gespräche im Zuge der intensiven Analyse der im Januar mit Platz neun enttäuschend beendeten EHF EURO 2018 war der gemeinsame Wille, einen neuen Weg mit Bundestrainer Christian Prokop und der deutschen Nationalmannschaft einzuschlagen.

„Es war sehr gut, dass wir uns die Zeit für die intensive Analyse genommen haben. Ab sofort richten wir unseren Blick nach vorn, um gemeinsam eine erfolgreiche Heim-WM 2019 zu bestreiten”, sagte DHB-Präsident Andreas Michelmann.

Durch die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Christian Prokop bleibt auch DHB-Vizepräsident Hanning im Amt, der ein weiteres Engagement vom Schicksal Prokops abhängig gemacht hatte. "Wir haben sehr kontrovers, sehr ehrlich diskutiert", sagte Hanning bei "Sky": "Die Reifen haben gequietscht." Kromer befand: "Dieser Weg war steiniger. Es hat deshalb auch etwas länger gedauert. Aber es ist der mit dem ehrlichsten Ergebnis." Ex-Nationalspieler Stefan Kretzschmar kommentierte bei "Sky": "Es ist eine mutige Entscheidung. Der DHB hat Eier gezeigt und ist nicht eingeknickt"

Prokop, dessen Vertrag im vergangenen Jahr mit einer Laufzeit von fünf Jahren bis zum 30. Juni 2022 geschlossen wurde, bereitet die deutsche Nationalmannschaft nun auf die gemeinsam mit Dänemark auszurichtende Heim-Weltmeisterschaft 2019 vor. Nächste Maßnahme ist Anfang April ein Lehrgang mit Länderspielen gegen Serbien in Leipzig (4. April, 19 Uhr) und Dortmund (7. April, 14.30 Uhr).

Deutscher Handballbund

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