Nach dem souveränen Sieg gegen den Tabellenvorletzten HSG Mannheim trotz stark dezimiertem Kader wollen die Steißlinger Mädels die nächsten Punkte einfahren, um weiterhin Kontakt nach ganz oben zu halten.


Dabei trifft die Mannschaft von Trainer Sascha Spoo auf die Zweitligareserve des VFL Waiblingen, welche derzeit auf dem letzten Platz der Oberliga liegen.

Die Waiblinger Handballerinnen stiegen im vergangenen Jahr klar und deutlich aus der dritten Bundesliga ab und konnten dort nur zwei Spiele für sich entscheiden. Dies hat den Grund, dass die erste Mannschaft in der zweiten Liga spielt und so die besten Spielerinnen in das höhere Team hochgezogen wurden. So ist auch in dieser Saison eine ähnliche Konstellation wieder anzutreffen, so sind die Gastgeberinnen nach zehn absolvierten Spielen auf dem letzten Tabellenplatz und haben gerade einmal drei Punkte auf der Habenseite. Dementsprechend geht es für die Schwäbinnen schon um einiges am kommenden Wochenende, so hat der VFL bereits fünf Punkte Rückstand auf den ersten sicheren Nichtabstiegsplatz und muss schleunigst zusehen, nicht noch weiter den Anschluss zu verlieren. Dabei ließ man in einigen Begegnungen schon aufblitzen, was an einem guten Tag möglich ist. So hielt man beispielsweise gegen den aktuellen Tabellenzweiten HSG Leinfelden/Echterdingen lange gut mit und musste sich erst am Ende mit 23:26 geschlagen. Noch besser lief es gegen den Tabellendritten SG Schozach-Bottwartal, welche der VFL auswärts mit 27:28 besiegen konnte.

Diese Ergebnisse allein sollten reiche, um den Steißlingerinnen klar zu machen, dass das Spiel gegen die Zweitligareserve definitiv kein Zuckerschlecken wird und man mit der gleichen Einstellung wie gegen ein Spitzenteam in die Begegnung gehen muss. So müssen die Hegauerinnen mit dem gleichen Engagement wie zuletzt gegen die HSG Mannheim agieren, wo man auch der klare Favorit war und am Ende dieser Rolle aufgrund einer starken zweiten Halbzeit auch gerecht wurde. Vor allem wird es gegen den VFL auf die Abwehr ankommen, welche in den letzten Wochen hervorragend funktionierte und sich am Wochenende vornehmlich mit den beiden starken VFL-Spielerinnen Karolin Lösch und Tabea Bauer auseinandersetzen muss. Zudem muss die Anzahl an technischen Fehlern weiter nach unten geschraubt werden, leistete man sich in der Vorwoche in der ersten Halbzeit wieder deutlich zu viele davon. Dabei bleibt es abzuwarten, welche angeschlagenen Spielerinnen am kommenden Samstag wieder zu Verfügung stehen.

„Diese Liga steckt voller Überraschungen und nahezu jeder kann jeden schlagen! Wir dürfen uns daher nicht von der Tabellenposition von Waiblingen täuschen lassen und müssen wie gegen Mannheim von Beginn an hochkonzentriert sein!“ gibt Trainer Spoo vor dem Spiel zu Protokoll. Anpfiff ist um 18:00 Uhr in Waiblingen.

VfL Waiblingen  TuS Steißlingen

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