Die Damen 1 des TuS Steißlinge wahren weiterhin die Chance auf den Aufstieg in die dritte Liga, müssen dafür aber alles geben.


Gegen den starken VFL Waiblingen II gibt es das erwartet enge und kämpferische Duell, wobei der TuS in den Schlussminuten die Oberhand behält.

Dabei mussten die Steißlingerinnen auf Kim Schmitt verzichten, welche mit einem Nasenbeinbruch nicht auflaufen konnte. So war der Steißlinger Rückraum dezimiert, doch davon ließen die Blau-Weißen sich nicht beirren. Aus einer starken Abwehr heraus bestimmte die Mannschaft von Trainer Sascha Spoo die ersten Spielminuten und konnte sogleich mit 4:1 (8. Minute) in Führung gehen. Doch Waiblingen, welche bereits als sicherer Absteiger feststanden, wollte nicht locker lassen und kämpfte sich auf 4:3 wieder heran. In der Folge konnte sich der TuS nichtsdestotrotz absetzen, da sich Waiblingen im Angriff zahlreiche technische Fehler erlaubte. So führten die Blau-Weißen nach einer knappen Viertelstunde verdient mit 8:5, doch wirklich entscheidend absetzen konnte der TuS sich nicht. Vor allem die kompakte 6:0-Abwehr der Gäste machte Steißlingen zu schaffen und so musste man für jedes Tor hart arbeiten. Nichtsdestotrotz konnte sich der TuS auf seine gewohnt starke Defensive verlassen und fünf Minuten vor der Halbzeit konnte man sich durch ein Tor von Lena Störr auf 14:9 absetzen. Leider verließ den TuS zur Halbzeit hin etwas die Konzentration und so konnte sich die Zweitligareserve bis zur Pause noch auf 15:12 wieder herankämpfen.

So war es das schon vor dem Spiel prognostizierte schwere Spiel gegen eine Mannschaft, welche in dieser Konstellation wohl nicht in Abstiegsnot geraten wäre. Dennoch konnten die Steißlingerinnen durch ein gewohnt starkes Tempospiel den Gegner auf Distanz halten in der zweiten Halbzeit und durch den Treffer von Kreisläuferin Anna Hautmann ging der TuS mit 20:16 in Führung. Leider folgte nun die wohl schwächste Phase der Steißlingerinnen im ganzen Spiel, so leistete man sich zahlreiche technische Fehler im Angriff und schenkte durch zum teils überhastete Kreisanspiele den Ball leichtfertig her. Vor allem hatte der TuS zu kämpfen mit Rückraumspielerin Julia Raml, die kaum zu halten war und aus alles Lagen traf. So kämpfte sich der VFL Tor um Tor heran und konnte eine knappe Viertelstunde vor Schluss erstmals wieder zum 22:22 ausgleichen. Was nun folgte, war ein echter Krimi. Beide Mannschaften kämpften um jeden Meter und so stand es leistungsgerecht vier Minuten vor Ende 30:30 unentschieden. Zwar konnte danach Waiblingen nochmals in Front gehen, doch die Steißlingerinnen hatten am Ende die besseren Nerven, spielten ihre Angriff clever aus und konnten am Ende einen schwer erkämpften 33:31-Heimsieg einfahren. Damit gibt es am kommenden Samstag ein Endspiel um den Aufstieg gegen die SG Schozach/Bottwartal und bei einem Sieg würde der TuS in die dritte Liga austeigen.

„Waiblingen war der erwartet schwere Gegner und es war von Beginn an ein kampfbetontes Spiel. Am Ende haben wir dann das Quäntchen mehr Glück gehabt und wir werden im Spiel gegen Schozach nochmals alles in die Waagschale werfen, um den Aufstieg zu schaffen“ so TuS-Trainer Sascha Spoo wichtigen Sieg.

TuS Steißlingen - VfL Waiblingen Handball II 33:31 (15:12)

TuS Steißlingen: Lena Maria Störr (10/6), Alina Bauer (3), Ricarda Müller, Selin Gaus (6), Kerstin Lang (1), Rebecca Maier (3), Fabienne Wolf (6), Evelyn Rauscher, Elena Rimmele (2), Corinna Martin (1), Anna Hautmann (1), Nina Seußler, Heike Staska; Trainer: Sascha Spoo

VfL Waiblingen Handball II: Claudia Marczynski, Sarah Hagen, Anne Karpf, Joanna Wenta, Carolin Lösch, Julia Schraml, Tabea Bauer, Annika Luckert, Michaela Reemtsema, Anica Müller, Lisa Kristmann, Laura Pavic; Trainer: Jan Kugel

Schiedsrichter: Dennis Bastian (HSG Fridingen/Mühlheim), Stefan Schick (HSG Neckartal)

Zuschauer: 250

Gelb: Rebecca Maier (8.), Fabienne Wolf (9.), Heike Staska / -

Strafminuten: 2:0

2 Minuten: Fabienne Wolf / -

Vergebener Siebenmeter: Lena Maria Störr / -

 TuS Steißlingen  VfL Waiblingen


 

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