Die B-Jugend des TuS Schutterwald beginnt gleich gegen den Topfavoriten. ©Verein

Am Sonntag um 15.00 Uhr steigt nun hoffentlich das lang ersehnte erste Spiel in der BW-Oberliga der B-Jugend des TuS Schutterwald.

 

Da Corona-bedingt die SG Ottenheim/Altenheim vor einer Woche in Quarantäne musste, konnte die Saisoneröffnung mit dem Ortenauderby leider nicht stattfinden. Nun dürfen die jungen Teufel mit einem Heimspiel beginnen. Sie erwarten den Vizemeister der letzten Saison. Somit sind die Rollen klar verteilt. Die JSG Balingen-Weilstetten ist damit klarer Favorit. Aber man wird sich dieses Jahr nicht einfach geschlagen geben, da man auch letzte Saison immer achtbare Ergebnisse erzielte. Die Karten werden neu gemischt, und man muss sich mit dem aktuellen Kader nicht verstecken. Es sind unter den ersten sieben Akteuren insgesamt sechs Spieler, welche bereits letztes Jahr zu den tragenden Säulen der Mannschaft in Schutterwald gehört haben.

Die Vorbereitung wurde auch ausgiebig genutzt, damit man die technischen Fehler dezimiert. Man wird aber gespannt sein, ob die jungen Teufel aufgrund der Saisonpremiere ihre Nervosität schnell ablegen können und dann beweisen, was in ihnen steckt. Sollte dies gelingen, kann man sich bestimmt auf ein schönes Spiel freuen. Auch werden am Sonntag die Neuzugänge Simon Wirth im Tor und Noel Fees, Hannes Elger sowie die Eigengewächse Yannis Bergmann und Floyd Schmook ihre Einsatzzeiten erhalten und erste Erfahrungen sammeln. Aufgrund von Verletzungen kann es sein, dass das Spiel für Simon Wirth und Marlon Pagniez zu früh kommt. Hier muss man abwarten, wie der Heilungsprozess verläuft. 

Die jungen Teufel werden trotzdem alles in die Waagschale werfen, um Balingen Paroli zu bieten und am Schluss als Sieger vom Parkett zu gehen. Es wird für die jungen Teufel wichtig sein, Flad und Budde in den Griff zu bekommen, da diese dreiviertel aller Tore am letzten Wochenende erzielten. Doch die Trainer Bernd Junker und Fabian Huck sind der Ansicht, dass man sich auf sich konzentrieren muss und man sich nicht zu sehr mit dem Gegner beschäftigen darf.

Die Jungs hoffen auch auf Unterstützung von den Rängen, auch wenn es in den Corona-Zeiten nicht so viele Plätze als sonst gibt. Die Jungs brennen auf das erste Spiel und werden in der Abwehr Beton anrühren und dann ein schnelles Tempospiel über ihre Rückraumspieler aufziehen. Auch werden die Jungs sich auf eine offensive Deckungsweise einstellen müssen, was die Gallier immer gerne spielen. Doch sollte das Trainerteam hier Lösungen vorbereitet haben, auch wenn es zu einzelnen Manndeckungen kommen sollte.

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