SG Handballer gewinnen mit 26:32 in Schwäbisch-Gmünd


Auch ohne Ilja Hreblev und Topscorer Jan-Philipp Valda kann die SG ihren fünften Saisonsieg einfahren. Dabei gestaltete sich das Spiel über weite Strecken ausgeglichen, ehe sich die Breisgauer Anfang der zweiten Halbzeit entscheidend absetzen konnten.

Beim Auswärtssieg gab auch Timo Grafmüller sein Comeback nach überstandenem Ermüdungsbruch und erzielte vier Treffer. Die erste Führung des Spiels erzielte die Andersen-Sieben, ab dann übernahmen die selbsternannten „Jets“ Kommando über das Spiel. Zu wenig griffig war die SG Defensive und ließ so Youngster Vincent Lutz wenig Chancen zur Abwehr. So stand es beim 5:5 (9’) noch Unentschieden, ein 3 Tore Lauf der Hausherren brachte ein wenig Abstand zwischen die beiden Oberligisten. Dieser Abstand pendelte sich bis zur 24. Minute ein.

Weiter war bis dort auch der eingewechselte Kicki auf verlorenem Posten im Tor. Nach einer Auszeit und einer Umstellung in der Abwehr kam die Wende. Der schnelle, gut antizipierende Maurice Bührer wurde als „Indianer“ in einer etwas verkappten Manndeckung auf den Gmünder-Topscorer Fröhlich abgestellt. Ballgewinne und Tempospiel waren die Folge und die SG war beim 14:13 (26’) wieder auf ein Tor heran.

Beim 15:15 (27’) war der Einstand hergestellt. In den letzten zwei Zeigerumdrehungen der ersten Halbzeit sollte kein Tor mehr fallen, auch dank Kicki, der mit ablaufender Uhr einen Siebenmeter Fröhlichs parierte. Mit 16:16 ging es demnach in die Pause.

Wacher Beginn in die zweite Hälfte

Nach der Halbzeitunterbrechung war die Partie für wenige Minuten noch ausgeglichen, dann begann die SG sich abzusetzen. Über 18:20 (36’) auf 19:24 (43’) gewannen die Breisgauer in dieser Phase durch den aktiven Bührer immer wieder Bälle und wussten diese im Gmünder Tor zu verwerten. Die Schwaben wirkten verunsichert und machten viele einfache technische Fehler.

Durch Zeitstrafen dezimiert drohten die „Jets“ wieder heranzukommen. Kicki hielt jedoch zwei Siebenmeter in Folge und hatte im Anschluss auch die Außenspieler der Hausherren im Griff. Die Gmünder wurden nun offensiver in ihrer Abwehr, doch auch hier fanden die Teninger ihre Lösungen. Dennoch waren es beim 24:27 (54’) nur noch drei Tore. Ein 4:1 Lauf der Teninger rückte die Verhältnisse am Ende klar.

So steht nach 60 Minuten ein verdienter Auswärtssieg. Die insgesamt 15 Tore, die durch Valda/Hreblev fehlten konnten aufgefangen werden, indem die Last auf mehrere Schultern verteilt wurde. Auch der die letzten Jahre Langzeitverletzte Felix Tscherner findet sich immer besser ein und belebt mit seinen Bewegungen das Angriffsspiel.

Vorschau:
Nach zwei Gastspielen im Schwabenländle in Folge, soll kommende Woche im Heimspiel gegen die Neckarsulmer Sport Union der Aufwärtstrend fortgesetzt werden. Wieder dabei sein wird hier voraussichtlich Jan-Philipp Valda. Neckarsulm befindet sich im unteren Tabellendrittel, während die Gelb-Schwarzen nun mit 12:8 Punkten auf Platz sechs stehen. Anpfiff der Begegnung ist zu gewohnter Zeit um 20.00 Uhr in der Teninger Ludwig-Jahnhalle.

TSB Schwäbisch Gmünd  SG Köndringen/Teningen

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