Mangelnde Chancenverwertung und Abwehrarbeit verhindern mögliche Punkte in Söflingen


Die SG Handballer sind nach einer 41:35 Auswärtsniederlage wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Nach zuvor fünf ungeschlagenen Spielen mussten sich die Gelb-Schwarzen in der Nähe Ulms geschlagen geben. Als Gründe dafür anzuführen sind vor allen Dingen die schlechte Torausbeute der klaren Chancen und die Defensivarbeit, die die Torhüter vor große Probleme stellte.

Zur Fahrt ins Schwäbische war Sebastian Endres mit an Bord. Im Vergleich zur Vorwoche standen dafür Maxi Endres und Karl-Anton Keune nicht auf dem Spielberichtsbogen. Für den weiteren Verlauf der Saison sollte dieses Aufeinandertreffen richtungsweisend sein; beide Mannschaften befanden sich vor dem Spiel in Lauerstellung auf den zum Aufstieg berechtigenden zweiten Tabellenplatz.

Weiterer Oberliga-Shootout mit Köndringer Beteiligung Von Beginn an war es eine temporeiche Begegnung in der Söflinger Kuhberghalle. Dabei startete die SG gut in die Partie und erspielte sich eine Führung. Mit schönen Kombinationen war man immer wieder frei vor dem Keeper der Gastgeber. Trotzdem konnten sich die Breisgauer nicht weiter absetzen, denn die Gastgeber hatten immer eine Antwort parat. In der 18. Minute schaffte die TSG sich erstmals eine Führung in der „Partie der Verfolger“ zu erspielen (11:10).

Das Spiel blieb jedoch weiter knapp, jedoch gelang es bis zur Pause nicht das Spiel wieder zu Gunsten der Andersen-Sieben zu drehen. Probleme hatte die SG vor allen Dingen mit der schnellen Mitte der Schwaben nach eigenen erfolgreichen Angriffen und dem quirligen Kevin Kraft auf rückraumrechter Position. In dem torreichen Oberligaspiel verpasste Valda mit einem Lattenkracher wenige Sekunden vor der Halbzeit den Ausgleich.

So ging es mit einem 19:18 Rückstand in die Kabine. Nach der Halbzeit gelang es der SG sich nach knapp acht Minuten wieder eine Führung zu erspielen (22:23). Grund hierfür war eine in dieser Phase verbesserte Abwehrarbeit. In der Folge gaben sich beide Mannschaften wenig. Der letzte Einstand der Begegnung war jedoch beim 28:28 (45’).

Rote Karte als Söflinger Initialzündung
Anschließend wurden die Hausherren stärker. Paradox, denn der Söflinger Dürner wurde nach einem Gesichtstreffer gegen Bührer disqualifiziert. Aus der daraus resultierenden Überzahl schlug die SG kein Kapital. Im Gegenteil. Ein 3:0 Lauf der Söflinger begünstigt durch vergebene Chancen der Teninger drehte das Spiel bis zur 48. Minute (31:28).

Im Anschluss kam die SG trotz einiger Chancen nich mehr näher als auf zwei Tore heran (52’). Leider gab man sich in den letzten Minuten auf, verlor leichtfertig die Bälle und musste dies in Form von erfolgreichen Söflinger Gegenstößen bezahlen. So stand nach 60 Minuten eine etwas zu hohe 41:35 Niederlage. Zu konstatieren ist, dass mit 41 Gegentoren auswärts wohl in den wenigsten Fällen, etwas zu holen sein wird.

Zwar erzielten die Gelb.-Schwarzen ganze 35 eigene Treffer, müssen sich aber trotzdem ankreiden lassen, an die zehn hundertprozentige Torchancen inklusive drei Siebenmetern liegen gelassen zu haben.

Vorschau: In der kommenden Woche ist die SG spielfrei, ehe es anschließend zum Aufsteiger Fellbach geht. Mit der Niederlage etabliert sich die Mannschaft im Tabellenmittelfeld und muss auf den Sprung in wärmere Gefilde der Tabelle warten. So geht man mit 14:10 Punkten und einem fünf Punkte Rückstand auf den ersten Aufstiegsplatz in die spielfreie Pause.

TSG Söflingen  SG Köndringen/Teningen

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