Max Hirtz und der TuS Helmlingen wollen in Ottenheim in die Erfolgsspur finden. ©Ulrich Marx
Mit einer erneuten Auswärtspartie sind die Südbadenliga-Handballer des TuS Helmlingen am Sonntagnachmittag (17 Uhr) beim Aufsteiger TuS Ottenheim gefordert. Die Gastgeber konnten bisher aus zwei Spielen einen Punkt im Heimspiel beim 32:32 gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach holen. Der TuS Helmlingen wartet nach drei Spielen und einem schweren Auftaktprogramm weiter auf die ersten Zähler.

 

Kein leichtes Unterfangen für die Rheinauer, denn auch die Gastgeber sind wie der TuS etwas unter Druck, Zählbares einzufahren. Der TuS Ottenheim hatte am vergangenen Wochenende spielfrei, während der TuS im Derby bei der SG Kappelwindeck/Steinbach mit 31:36 aufgrund einer schlechteren zweiten Hälfte unterlag. 

Dennoch gilt es für die Ludwig/Ackermann-Sieben beim Aufsteiger nun in die Erfolgsspur zu kommen. In ihrer dritten Saison sind Markus Heimburger und Ulf Seefeldt die beiden Trainer des TuS Ottenheim. Der Aufsteiger stand vergangene Saison bis zum Abbruch durch Corona auf dem zweiten Tabellenplatz in der Landesliga Nord. Somit durfte das Team den Sprung in die Südbadenliga wagen. Zwei Zugänge konnten die Ottenheimer Handballer vermelden, die das Trainerteam Heimburger/Seefeldt als echte Verstärkungen bezeichnet. Vom HC Hedos Elgersweier kam der Südbadenliga-erfahrene Kreisläufer ­David Fritsch und mit Lukas Bing ein Rückraumspieler, der in seine alte Heimat zurückkehrte. Zuletzt spielte er bei Fortuna Köln in der Oberliga bzw. Landesliga. Die Basis für den Erfolg sollen bei Aufsteiger TuS Ottenheim eine gute Abwehrarbeit und das Tempospiel sein.

TuS-Coach Ralf Ludwig meint mit Blick auf die Partie am Sonntag: „Wir treffen auf einen kampfstarken Gegner, der auch seine Qualitäten hat. Wir müssen auf ein sehr gutes 1:1-Verhalten von Ottenheim eingestellt sein und versuchen, dies zu unterbinden. Weiter fordert er von seinem Team, den Kampf anzunehmen und den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen. Auch gilt es, 60 Minuten voll konzentriert zu agieren. Für das Trainerteam Ralf Ludwig und Benni Ackermann zählen in Ottenheim nur zwei Punkte. 
Personell können die Hanauerländer mit dem gleichen Aufgebot wie in der Vorwoche in der Rheinauenhalle in Ottenheim antreten. Zuschauer sind coronabededingt keine zugelassen, aber ein Livestream, um das Spiel dennoch verfolgen zu können, soll bereitgestellt werden.

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